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Zum Eichsfelder Fleischer

Hotel & Landfleischerei im Thüringer Obereichsfeld

Firmengeschichte der Familie Fritsch

 
Als 29-jähriger Fleischermeister übernahm ich 1978 in Niederdorla eine Fleischerei. Diese betrieb ich bis 1991 als Hauptgeschäft.

1991 bauten meine Frau Martina und ich in unserem Wohnort Heyerode eine neue Fleischerei, die den modernsten Anforderungen entsprach. Das Geschäft in Niederdorla führten wir als Filiale weiter.

1995 hatten wir unseren Betrieb auf 5 Filialen mit einer Jahresproduktion von mehr als 160 Tonnen Fleisch und Wurst.

Wir spezialisierten uns auf die "gute Eichsfelder Wurst", die bei der DLG, CMA und zum "Tag der Thüringer Wurst" in Erfurt mit über 50 Auszeichnungen bedacht wurde.
Der Eichsfelder, gewohnt fest zuzupacken, liebte stets eine kräftige Kost. So ist es kein Zufall, dass auf dem Eichsfeld seit Jahrhunderten eine kernig gewürzte Wurst hergestellt wird.

Das Eichsfeld ist eine der wenigen Gegenden in Deutschland, wo die Wurst warm verarbeitet wird. Dass heißt, in den ersten 3 Stunden nach dem Töten des Tieres wird die Wurst hergestellt.
So bleibt das ganze Fleischaroma in der Wurst.

Aushängeschilder sind der Eichsfelder Feldkieker (6-10 Monate Reifung), Eichsfelder Stracke, Blutwurst, Hausmacher Bratwurst, Sülze, Leberwurst und die echte Bratwurst aus Thüringen.
 
 
Firmengeschichte der Familie Fritsch
Firmengeschichte der Familie Fritsch
 
Die große Beliebtheit unserer Spezialitäten veranlasste uns, neben der Fleischerei einen Partyservice anzubieten. Schon nach kurzer Zeit war er soweit etabliert, dass wöchentlich 500-800 Personen unsere warmen und kalten Büffets, kalte Platten, warme Essen und Häppchen zu Sektempfängen geliefert bekamen.
Bis heute liefern wir für jeden Anlass das richtige Essen − ganz wie es unsere Kunden wünschen.

1995 übernahm unser Sohn Marco − auch Fleischermeister − die Wurstproduktion, der mit neuen Ideen noch mehr Qualität in unsere Produkte brachte.

2001 ersteigerten wir in unserem schönen Wohnort Heyerode das Gebäude der ehemaligen Zigarrenfabrik, wo bis 1990 noch 80-90 Männer und Frauen Zigarren hergestellt haben und bauten es nach und nach zu dem ersten Fleischerhotel Deutschlands um.
Mit diesem Hotel wurden wir 2 mal mit dem Preis "Marktlücke" ausgezeichnet − eine Auszeichnung für die ungewöhnlichste Geschäftsidee in Thüringen.

Unsere Gäste können live eine traditionelle Hausschlachtung miterleben. Natürlich darf nach getaner Arbeit − oder anstrengendem Zuschauen - das deftige Schlachte-Essen mit den traditionellen Getränken nicht fehlen.

Spannende Geschichten erzählt der Chef des Hauses gern bei der Führung durch das Fleischerei-Museum und erklärt die bis zu 150 Jahre alten Stücke.

Modern hingegen zeigt sich der gläserne Wurstreiferaum. Beim Anblick von etwa 5000 "Original Eichsfelder Feldkiekern" läuft so manchem Besucher das Wasser im Mund zusammen.

Marco Fritsch
 
 
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